Termine

2. Oktober 2025, 19.30-22.00 Uhr | Podiumsdiskussion und Party zum Buch-Release im Aquarium

Kämpfe um Transformation

Kritische Analysen und Interventionen zur sozial-ökologischen Krise

Eröffnung der Buchvorstellung durch Sophie von Redecker, Markus Wissen und Ania Spatzier (v. l. n. r.)
Buchdiskussion mit Dr. Isette Schuhmacher, Sarath Jakka, Dr. Antke Engel (v. l. n. r.), moderiert von Sophie und Ania

Am Donnerstag, den 2. Oktober feierten wir die Veröffentlichung unseres Sammelbands „Kämpfe um Transformation. Kritische Analysen und Interventionen zur sozial-ökologischen Krise“. Darin beschäftigen sich 21 Autor*innen in 13 Artikel mit den sich verschärfenden sozial-ökologischen Krisen und den Auseinandersetzungen mit deren Lösungen. Häufig wird dabei eine Strategie der grünen Modernisierung verfolgt. Dieser Versuch, die vorherrschende Produktions- und Lebensweise zu stabilisieren, hat seinen Preis: Ob Rohstoffkonflikte im Globalen Süden, autoritäre Tendenzen in liberalen Demokratien, Umwälzungen in der Arbeitswelt oder die blockierte Mobilitätswende – die Beitragenden ergründen sozial-ökologische Transformationskonflikte der Gegenwart und wagen einen Ausblick, wie Transformation anders gedacht und gestaltet werden kann.

Nach einer Einführung durch Kolleg-Gründer und -sprecher, Prof. Markus Wissen, diskutierten den Sammelband, seine Beiträge, Lücken, Anknüpfungspunkte:

  • Dr. Isette Schuhmacher (HU Berlin), 
  • Sarath Jakka (ici Berlin), 
  • Dr. Antke Engel (Lektor*in, iQt-Institut für Queer Theory)
  • Patu (Illustrator*in, leider verhindert),
  • Moderation: Ania Spatzier (Mitherausgeber*in und Autor*in des Sammelbandes, Mitglied Graduiertenkolleg) und Sophie von Redecker (Mitherausgeber*in und Autor*in des Sammelbandes, assoziiertes Mitglied)

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12. Dezember 2024, 18.00-20.00 Uhr | Jahresabschluss mit Podiumsdiskussion

Diese jungen Leute

Herausforderung & Hoffnung in schwierigen Zeiten

Nicht nur zu Wahlkampfzeiten bieten sie dem Politikbetrieb Anlass zu Kopfzerbrechen. Diese jungen Leute… Hoben sie gestern noch den entschlossenen Klimaschutz auf die Spitze der politischen Tagesordnung, so zeigen sie sich heute empfänglich für die Rattenfängertöne von rechts, und das nicht nur bei TikTok. Nun führt es nicht sehr weit, eine ganze Generation in ihren Einstellungen und Haltungen über einen Kamm zu scheren, aber es gibt einige geteilte Erfahrungen: Wer heute 14 Jahre alt ist, hat in seinem kurzen Leben eine globale Pandemie, zwei Wirtschaftscrashs, allein in Deutschland sechs Jahrhundertfluten und etliche grausame, immer näher rückende Kriege zumindest medial miterlebt.

Welchen politischen Reim machen sich junge, kritische Köpfe selbst auf die aktuelle Situation? Wie gehen sie damit um und wie greifen sie selbst ein? Anstatt darüber zu spekulieren, haben wir direkt gefragt und fünf Aktive aus unterschiedlichen Bereichen zur Diskussion geladen:

  • Sarah-Lee Heinrich (ehem. Bundessprecherin der Grünen Jugend, Mitinitiatorin von „Zeit für was Neues“)
  • Jakob Springfeld (Autor von „Unter Nazis. Jung, ostdeutsch, gegen rechts“ und Klimagerechtigkeitsaktivist aus Sachsen)
  • Noel Özden (Peer-Trainer im Projekt „Caring Masculinities in Action“/ dissens-Institut) )
  • Lena Fuhrmann (Betriebsrätin und Mitglied im Aufsichtsrat der Salzgitter Flachstahl GmbH)
  • Moderation: Tarek Shukrallah (Community Organizer*in und Autor*in von „Nicht die Ersten. Bewegungsgeschichten von Queers of Color in Deutschland“

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Weitere vergangene Veranstaltungen

2. und 3. März 2024, Kassel
Förderwerksübergreifende Tagung von Stipendiat*innen mit sozial-ökologischem Arbeitsschwerpunkt

Weniger ist mehr?

Transformationen in Zeiten zunehmender Knappheit

Stipendiat*innen von Rosa-Luxemburg-, Heinrich-Böll- und Hans-Böckler-Stiftung diskutierten Fragen der sozial-ökologischen Transformation

Bei der Tagung „Weniger ist mehr? Transformation in Zeiten zunehmender Knappheit“ diskutierten Promotionsstipendiat*innen aus dem Graduiertenkolleg „Krise und sozial-ökologische Transformation“ mit weiteren Doktorand*innen aus der RLS, der Heinrich-Böll- sowie der Hans-Böckler-Stiftung. Vier Workshops betrachteten Blockaden auf dem Weg zur Transformation in den Bereichen Recht, Demokratie, Arbeit und rechter Backlash. Den Abschluss der Tagung bildete die Podiumsdiskussion zur Frage, wie die Transformation doch gelingen kann und was Beiträgen aus gesellschaftspolitischer Praxis und
wissenschaftlicher Forschung dazu sind.

Konzentriertes Arbeiten bei der Tagung „Weniger ist mehr“

2. und 3. Juni 2023, Berlin | Tagung des Graduiertenkollegs

Umkämpfte Transformation

Bestandsaufnahmen aus Wissenschaft und Bewegung

Eröffnung der Tagung durch Nina Schlosser und Markus Wissen

Im Laufe der zwei Veranstaltungstage konnten wir fast 100 Gäste begrüßen. Das vollständige Programm der Tagung kann hier eingesehen werden.

Die Zusammenarbeit von Stipendiat*innen, Assoziierten und Betreuenden auf der Bühne: Vielstimmige Keynote zur Einleitung

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„Krise und sozial-ökologische Transformation“

Auftaktpodium zur Eröffnung des Graduiertenkollegs

30. Juni 2022, 18.00-19.30 Uhr

Es diskutierten:

Sabrina Fernandes, Soziologin und ökosozialistische Aktivistin aus Brasilien, International Research Group on Authoritarianism and Counter-Strategies (IRGAC)

Norbert Reuter, Bereichsleiter der tariflichen Grundsatzabteilung, Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di

Markus Wissen, Sprecher des Kollegs und Professor Sozialwissenschaften an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Janine Wissler, Vorsitzende Partei Die Linke

Moderation: Stefan Schoppengerd, Koordinator des Kollegs