Nora Krenmayr hat Internationale Entwicklung und Soziale Ökologie in Wien, Lund und Mumbai studiert. Sie ist Doktorandin am Institut für Soziale Ökologie der BOKU Universität Wien, wo sie zu Elektroaltgeräten im Kontext digitaler Transformationen arbeitet, mit einem geografischen Fokus auf Europa und Indien. Im Zuge ihrer Forschung absolvierte sie Gastaufenthalte am Institute for Applied Systems Analysis (IIASA), an der University of Delhi, ICTA-UAB Barcelona und der Arbeiterkammer Wien. Zuvor war sie im CON LABOUR Projekt tätig, das die Möglichkeiten und Hindernisse für eine Transformation der österreichischen Automobil(zulieferer)industrie, sowie der Rolle von Beschäftigten und deren Interessensvertretungen in diesem Prozess analysierte. Sie lehrt zu diesem Thema an der Wirtschaftsuniversität Wien im Fach Zukunftsfähiges Wirtschaften. Zudem ist sie Mitglied des Wissenschaft-Kunstkollektivs ‘Playing for Entropy’, das sich zum Ziel gesetzt hat, einen demokratisch gestalteten sozial-ökologischen Umbau Wiens spielerisch für Jugendliche erfahrbar zu machen.
Links: ORCID
Ausgewählte Publikationen
(2025): Just Friends: Intimate Relations in a Degrowth Future. In: Hanaček K, Tsagkari M, Roy B.: “Dialogues for Degrowth: Interdisciplinary Perspectives for Sustainable and Inclusive Futures”. Edward Elgar Publishing. (mit Austaller M, Straßer L.)
(2021): EU industrial policy: Between modernization and transformation of the automotive industry. Environmental Innovation and Societal Transitions. 38, 140-152. (mit Pichler M, Schneider E, Brand U.)
(2020): The Sustainable Development Goals prioritize economic growth over sustainable resource use: a critical reflection on the SDGs from a socio-ecological perspective. Sustainability Science. 15(4): 1101-10. (mit Eisenmenger N, Pichler M, Noll D, Plank B, Schalmann E, et al.)